6 aktive Meldungen 5 Tiere wieder zu Hause

Grannen: Warum diese Pflanze für Ihren Hund lebensgefährlich sein kann

Aktualisiert am

Was wissen Sie über Grannen? Wahrscheinlich nicht genug. So beängstigend es klingt: Grannen können Ihren Hund töten. Da sie im Sommer prächtig gedeihen, sollten Sie sich informieren, bevor Sie Ihren Hund in dieser Jahreszeit über Land streifen lassen. Ob Sie sie Grannen, Grassamen, Mäusegerste oder anders nennen: Sie bedeuten für Ihren Hund nichts als Ärger.

Wie sehen Grannen genau aus?

So sehen Grannen aus:

Es sind spitze, (manchmal) mit Widerhaken versehene Grassamen, die von bestimmten Grasarten gebildet werden. Grannen bohren sich in die Haut des Hundes und verursachen Schmerzen. Grannen sind nur eine der vielen Gefahren, denen Ihr Hund draußen ausgesetzt ist. Sie können eingeatmet oder verschluckt werden und sogar unter die Haut des Hundes eindringen.

Werden Grannen nicht rechtzeitig entfernt, bilden sich schmerzhafte Abszesse, die regelmäßig punktiert werden müssen.

Grannen sind für Ihren Hund lebensgefährlich

Das Problem mit Grannen ist, dass sie schwer zu finden sind. Wenn Sie eine Granne entdecken, entfernen Sie sie so schnell wie möglich. Eine Pinzette reicht dafür aus. Schwierig wird es, wenn die Granne nicht zu sehen ist. Sie wissen, dass Ihr Hund Schmerzen hat, und vermuten, dass der Samen schon in seinen Körper eingedrungen ist, finden ihn aber nicht.

Erwarten Sie keine Hilfe von Röntgenbildern: In diesem Fall dienen sie nur dazu, die Entzündung zu erkennen. Kann der Samen nicht entfernt werden, braucht der Hund eine langwierige Behandlung gegen die Schmerzen. Gehen Sie dann so schnell wie möglich zum Tierarzt. Sehr wahrscheinlich hat auch der Tierarzt Mühe, die Granne zu lokalisieren. Der Hund muss dann über längere Zeit mit Antibiotika behandelt werden.

So erkennen Sie, ob Ihr Hund in Gefahr ist

Je nachdem, wo sich die Granne festsetzt, sind die Symptome unterschiedlich:

  • Fell: keine Infektionen oder Abszesse, nur verfilztes Fell
  • Gehörgang: Der Hund schüttelt den Kopf, kratzt oder reibt sich die Ohren, hält den Kopf leicht schief
  • Zwischen Auge und Augenlid: Die Augen des Hundes entzünden sich, manchmal mit Ausfluss oder Tränen
  • Nase: Der Hund niest, kratzt mit den Pfoten an der Nase und hat Nasenausfluss
  • Zahnfleisch, Zunge, Maul: Beim Verschlucken kann die Granne hinten im Hals bei den Mandeln stecken bleiben und Entzündungen und Schwellungen verursachen
  • Lunge und andere Organe (Einatmen oder Wanderung): Der Hund zeigt Anzeichen einer schweren Erkrankung, etwa Atemnot und wiederholtes Erbrechen

Ihren Hund im Auge behalten ist die beste Vorbeugung

Sie können Ihren Hund nicht vollständig vor Grannen schützen. Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen fühlen Sie sich aber sicherer. Ihren Hund gleich nach dem Spaziergang zu bürsten und Grasreste aus seinem Fell zu entfernen, ist eine gute Gewohnheit. Kontrollieren Sie dabei die Zehen, die Ohren und die Schultern.

Wenn Sie das Fell zwischen den Zehen und an den Pfotenballen kürzen, finden Sie Grannen leichter. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Ihr Hund durch hohes Gras oder naturbelassene Wiesen läuft. Vorbeugung beginnt im eigenen Garten: Kontrollieren Sie, wo möglich, die Lieblingsplätze Ihres Hundes!

Ihr Hund ist ein Ausbruchskünstler und streift manchmal durch die Nachbarschaft? Wenn Sie eher ländlich wohnen und wissen möchten, wohin ihn seine Ausflüge führen, um ihn zu schützen, dann braucht Ihr Hund einen Tractive GPS. Mit dem Tractive GPS Tracker am Halsband wissen Sie immer, wo Ihr Vierbeiner ist, bequem auf Ihrem Smartphone, auch wenn Sie nicht in der Nähe sind. Vorbeugen ist besser als heilen, sagt man. Möchten Sie weitere Vorteile von Tractive GPS entdecken? Klicken Sie hier.

Quelle: Tractive Blog

Wird Ihr Haustier vermisst?

Geben Sie kostenlos eine Meldung auf. Wir erstellen sofort ein Plakat und warnen die Nachbarn in der Umgebung.

Meldung aufgeben