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So bleibt Ihr Haustier im Winter gesund und sicher

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Erkennen Sie, ob Ihr Hund die Kälte verträgt? Erfahren Sie, welche Risiken kaltes Wetter für Hunde birgt und wie Sie in der kalten Jahreszeit am besten für Ihren Vierbeiner sorgen!

Bei diesen Temperaturen drohen Erfrierungen

Vor allem kleine, kurzhaarige und haarlose Hunde frieren schnell. Das gilt auch für Rassen, die ursprünglich aus südlichen Regionen stammen. Sobald Ihr Hund zu zittern beginnt, ist ihm schon zu kalt, und das sollten Sie vermeiden. Hier ein Überblick, wann es für Ihren Hund zu kalt ist.

Hunde und Kälte: Wann ist es zu viel?

Ihr Hund…

  • wirkt unwohl, zittert und läuft langsam
  • hat eine gekrümmte Haltung
  • kuschelt sich an Ihr Bein oder eine andere Wärmequelle

Wenn Sie Ihren Hund zu lange in der Kälte lassen, kann er sich erkälten.

Symptome einer Erkältung:

  • laufende Nase
  • Niesen
  • Husten
  • Fieber
  • tränende Augen
  • Teilnahmslosigkeit

Wird der Hund nicht gut abgetrocknet und liegt auf kaltem Untergrund, kann er eine Lungen- oder Blasenentzündung bekommen. Ist Ihr Hund längere Zeit niedrigen Temperaturen ausgesetzt, droht auch eine Unterkühlung. Diese kann örtlich auftreten, zum Beispiel als Erfrierung an Ohren oder Pfoten. Eine Unterkühlung des ganzen Körpers kann schwere Organschäden verursachen und sogar tödlich sein. Anzeichen einer schweren Unterkühlung sind unter anderem starre, erweiterte Pupillen, Atemnot und sogar Koma.

Diese Hunde frieren besonders schnell

Rasse und Gesundheitszustand spielen eine wichtige Rolle dabei, wie anfällig ein Hund für Erfrierungen ist. Hunde mit Arthrose und Gelenkproblemen reagieren besonders empfindlich auf Kälte.

Pfoten, Nase, Ohren und Bauch bleiben bei allen Hunden ungeschützt und recht empfindlich.

Dobermann, Boxer oder Windhund sind keine echten Winterfreunde, und Welpen sollten im Winter nicht draußen sein, weil ihr Körper sie noch nicht warm halten kann.

Pflegen Sie die Pfoten gut, zum Beispiel mit Vaseline vor einem kurzen Spaziergang, und entfernen Sie Schmutz, wenn Sie nach Hause kommen.

Erfrierungen vorbeugen

Manche Hunde sind genetisch gut für den Winter gerüstet. Bewegung ist aber für alle Rassen wichtig, auch in der kalten Jahreszeit. Sinkt die Außentemperatur stark, sollten Spaziergänge sehr kurz sein, und bleiben Sie am besten immer in Bewegung. Bei einem Schneespaziergang ist eine passende Winterausrüstung für Sie und Ihren Hund wichtig, etwa ein wetterfester Hundemantel oder geeignete Hundeschuhe.

Sie schützen vor Erfrierungen, Schmutz und Kälte und machen den Aufenthalt draußen angenehmer. Vor und nach dem Spaziergang können Sie außerdem ein spezielles Pfotenpflegemittel verwenden.

Für manche ist kaltes Winterwetter lästig und unangenehm, für andere eine schöne Zeit voller Snowboarden, Skifahren und anderer Winterfreuden. Wie auch immer Sie den Winter sehen, für alle Tierhalter gilt: Im Winter brauchen unsere Vierbeiner etwas mehr Aufmerksamkeit. Hier eine Liste mit Tipps, damit Ihr Haustier diesen Winter gesund und sicher bleibt.

Kurze Winterspaziergänge

Verbringt Ihr Haustier die meiste Zeit im Garten? In den Frostmonaten sollten Sie es vielleicht mehr drinnen halten, besonders wenn Sie in einer sehr kalten Gegend wohnen. Hunde, die lange in der Kälte bleiben, können Erfrierungen an den Pfoten bekommen. Hunde sollten nicht stundenlang in der Kälte sein, und das gilt umso mehr für sehr kleine Hunde: Seien Sie dann besonders vorsichtig. Im Winter sind häufige kurze Spaziergänge besser als ein einziger langer.

Ein kuscheliger Schlafplatz

Begrenzen Sie nicht nur die Zeit draußen an kalten Tagen, sondern lassen Sie Ihren Hund im Winter auch nicht auf kaltem Boden schlafen. Der richtige Schlafplatz ist entscheidend, damit Ihr Hund warm bleibt. Warme Decken schaffen eine gemütliche Umgebung, und ein warmes Bett hält ihn von kalten Fliesen oder Beton fern. Stellen Sie sein Bett an einen warmen Ort, weg von Zugluft, kalten Fliesen oder Böden ohne Teppich.

Lassen Sie Ihren Hund nie unbeaufsichtigt im Auto!

So wie Autos im Sommer gefährlich heiß werden können, sind eisige Temperaturen im Winter ebenso gefährlich für Ihren Hund. Am besten lassen Sie Ihren Hund zu Hause, wenn Sie einkaufen gehen.

Keine Überfütterung!

Ihr Hund braucht im Winter vielleicht eine zusätzliche Schicht, aber sorgen Sie dafür, dass sie aus Fell und nicht aus Fett besteht. Sofern Ihr Hund im Winter nicht draußen lebt, braucht er in den kalten Monaten meist keine zusätzlichen Kalorien. Kälte kann ihn sogar träger machen und seinen Kalorienbedarf senken. Achten Sie auf sein Aktivitätsniveau und passen Sie die Kalorien daran an. Geben Sie ihm gesunde Mahlzeiten für ein schönes Fell und genug Energie im Winter.

Wussten Sie, dass kaltes Wetter eine ernste Gefahr für die Gesundheit Ihres Hundes ist?

Wasser ist ein Muss!

Hunde können im Winter genauso schnell austrocknen wie im Sommer, daher ist frisches Wasser lebenswichtig für die Gesundheit Ihres Haustiers. Viele Hunde fressen Schnee, aber er ersetzt kein frisches Wasser. Behalten Sie die Wassernäpfe im Blick und sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier immer genug zu trinken hat. Ist Ihr Hund draußen im Garten, achten Sie darauf, dass er Zugang zu (nicht gefrorenem) Wasser hat.

Bereiten Sie die Pfoten vor

So wie wir im Winter rissige Füße bekommen, können auch Hunde unter rissigen Pfotenballen leiden. Machen Sie die Pfoten winterfest: Gute Pflege ist entscheidend für gesunde Pfoten im Winter. Kürzen Sie bei langhaarigen Hunden das Fell, damit sich weniger Eisklumpen, Salzkristalle und Auftaumittel festsetzen und die Haut austrocknen, vor allem an den Pfoten. Hat Ihr Hund sehr behaarte Pfoten, halten Sie sie den ganzen Winter über kurz.

Streusalz und Frostschutzmittel

Salz und andere Auftaumittel können für unsere Hunde sehr schädlich sein. Die Salze, mit denen Eis und Schnee geschmolzen werden und die erneutes Gefrieren verhindern (meist Calcium- oder Natriumchlorid), sind ziemlich aggressiv für empfindliche Pfoten. Schützen Sie die Pfoten Ihres Tieres beim Spaziergang mit Hundeschuhen. Halten Sie Ihren Hund außerdem von Garage und Einfahrt fern, wo er auf Frostschutzmittel oder andere schädliche Chemikalien stoßen könnte. Frostschutzmittel schmeckt süß, und Hunde lecken oder trinken es gern. Es ist extrem giftig, und schon eine kleine Menge kann tödlich sein.

Warmes Wasser

Beim Spazierengehen lässt sich Streusalz kaum vermeiden. Stellen Sie eine Schüssel mit warmem Wasser direkt hinter die Haustür, damit Sie die Pfoten Ihres Hundes (und Ihre eigenen Stiefel) abwischen können, wenn Sie nach Hause kommen.

Aktivitäten drinnen

Draußen ist es kalt, und ein Spiel im Freien wirkt weniger verlockend als vor vier Monaten. Trotzdem ist es entscheidend für ihre Gesundheit, dass sich unsere Haustiere das ganze Jahr über genug bewegen. Lassen Sie die Kälte keine Ausrede sein: Holen Sie das Spiel nach drinnen! Schenken Sie Ihrem Hund Liebe und Aufmerksamkeit mit Spielen und Beschäftigung im Haus. Rennen Sie die Treppe hinauf und hinunter, spielen Sie Tauziehen oder üben Sie lustige neue Tricks. Es gibt so viele tolle Möglichkeiten, Zeit mit Ihrem Hund zu verbringen.

Quelle: Tractive Blog – Artikel 1 – Artikel 2

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